Die vordringliche Aufgabe des Naturschutzes ist eine nachhaltige Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen. Dazu ist ein funktionstüchtiger und leistungsfähiger Naturhaushalt unerlässlich, der nur durch umfassenden Schutz, insbesondere des Bodens, des Grund-, Oberflächen- und Trinkwassers, des Klimas, der Biotop- und Artenvielfalt, erreicht werden kann.
Gegenwärtig ist die Nutzung der Landschaft sowie ihrer natürlichen Ressourcen auf Wachstum und Profit ausgerichtet. So hat die Naturzerstörung weltweit alarmierende Ausmaße angenommen. Im Konflikt zwischen Ausbeutung und Schutz hat die Natur geringe Chancen. Zerschnittene Landschaften, zunehmend versiegelte Böden, Schadstoffeinträge in Luft und Gewässer und zerstörte Biotope führen zu einem fortschreitenden Verlust der biologischen Vielfalt. Mit jeder verschwundenen Art verlieren wir unumkehrbar einen Teil der über Millionen Jahre von der Natur optimierten Organismen und damit auch die Chance, deren Eigenwert und Nutzen für die Menschheit zu erkennen. Die Eigenart von Landschaften erhalten, Naturräumen mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt Raum lassen – so kann der rasante Rückgang der biologischen Vielfalt weltweit und in unserem eigenen Land gestoppt werden.
Vernetzung von Schutzgebieten (NATURA 2000), Erhalt der Regenerationsfähigkeit des Naturhaushaltes und der natürlichen Lebensräume sowie die Pflege des UNESCO-Weltnaturerbes „Wattenmeere“ und „Alte Buchenwälder Deutschlands“ sind gute Ansätze. Doch es gibt noch viele Baustellen, auf denen der Naturzerstörung Einhalt geboten werden muss. Die Fraktion DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass Ökosystemdienstleistungen in die Abwägung von Wirtschafts- und Naturschutzinteressen gleichwertig eingehen. DIE LINKE fordert:
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