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Pressemitteilung


Abgeordneten - Pressemitteilung von Kersten Steinke

18.03.2011

Gegen Zweiklassensystem bei Renten

Durch einen steuerfinanzierten, stufenweise steigenden Zuschlag ab 2012 soll der Wertunterschied zwischen den Rentenwerten in Ost und West stufenweise bis 2016 ausgeglichen werden.

„Wenn es so weitergeht wie bisher, dann findet eine Rentenanpassung nicht vor 2030 statt“, sagt Kersten Steinke, Abgeordnete aus Bad Frankenhausen.
„Viele Rentnerinnen und Rentner werden dann eine Gleichstellung mit den westdeutschen Rentnern nicht mehr erleben. Aber auch die nächsten jetzt noch berufstätigen Generationen sind betroffen.“

Die Initiative der Linksfraktion geht auf einen Vorschlag der Gewerkschaft ver.di zurück und wird inzwischen von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialverbänden getragen.

CDU/CSU und FDP haben zwar in ihrem Koalitionsvertrag versprochen, noch in dieser Legislaturperiode ein einheitliches Rentensystem einzuführen, es gibt jedoch keinerlei Anzeichen dafür, dass sich irgendetwas bewegt.