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01.07.2015 Fraktion DIE LINKE

Solidarität mit Griechenland

 

Die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den Institutionen sind vorerst gescheitert. In der Nacht zum 1. Juli 2015 ist das zweite Hilfsprogramm ausgelaufen. Ausstehende Zahlungen an Griechenland aus diesem Programm in Höhe von 7,2 Milliarden Euro wurden an Athen nicht mehr ausgezahlt. Eine Kreditate an den Internationalen Währungsfonds hat Athen desbhalb nicht begleichen können und ist in Verzug geraten. Griechenland droht nun der Staatsbankrott, ein Grexit scheint nicht mehr ausgeschlossen, auch wenn er rechtlich ohne Einverständnis Griechenlands nicht möglich ist. Die Folgen für Griechenland, den Euro und Europa sind unabsehbar. Auf der dieser Seite finden Sie Interviews und Statements zu den jüngsten Ereignissen in und um Griechenland.


Mehr zum Thema

22.07.2015 – NACHRICHT – Fraktion DIE LINKE

Griechenland: Leben mit der Sparpolitik

Satte Mehrwertsteuererhöhungen, Renteneinbußen und Lohnkürzungen um bis zu 40 Prozent – die griechische Bevölkerung sieht sich einer knallharten Sparpolitik ausgesetzt. Nach dem Willen der Gläubiger soll Ministerpräsident Alexis Tsipras am Mittwoch die nächsten Maßnahmen durch das griechische Parlament drücken. Doch wie wirken sie sich auf das alltägliche Leben aus? Und was bedeuten die Kürzungen im Vergleich mit deutschen Verhältnissen? Eine Bestandsaufnahme 

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15.07.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Gregor Gysi

Ja in Griechenland - Nein in Deutschland

Zu den heute und am Freitag stattfindenden Abstimmungen im griechischen Parlament und im Bundestag erklärt der LINKEN-Fraktionsvorsitzende, Gregor Gysi: Mehr
14.07.2015 – NACHRICHT – Sahra Wagenknecht, Dietmar Bartsch

»Wir müssen die Erpressung angreifen«

»Die griechische Bevölkerung hat trotz erpresserischer Bargeldverknappung und Grexit- Angstkampagne eindrucksvoll ihren Willen in dem Referendum zum Ausdruck gebracht: „Nein“ zum vergifteten Angebot der Institutionen, „Nein“ zu weiteren Reallohnkürzungen durch drastische Mehrwertsteuererhöhungen, „Nein“ zu weiteren Rentenkürzungen und „Nein“ zur weiteren Verschleuderung öffentlichen Vermögens. Statt dieses demokratische Votum zu akzeptieren und ihre gescheiterte Krisenpolitik zu überdenken, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und die Europäische Zentralbank (EZB) die Regierung in Athen in den Tagen nach dem Referendum weiterhin gnadenlos erpresst.« – Politische Bewertung der Verhandlungsergebnisse von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch

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14.07.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Sahra Wagenknecht

Merkels Pyrrhussieg in Brüssel

"Die Bundesregierung hat in Brüssel einen Pyrrhussieg erzielt. Jeder weiß, dass die erfolgreiche Demütigung Griechenlands mit der Durchsetzung eines verschärften Privatisierungs- und Kürzungsdiktats die dramatische Situation nicht verbessern wird", kommentiert Sahra Wagenknecht die anhaltende Diskussion über das Verhandlungsergebnis der Staats- und Regierungschefs der Eurozone in Brüssel.
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14.07.2015 – IM WORTLAUT – linksfraktion.de

»Die Erpresser haben gesiegt – mit verheerenden Folgen«

Die Ergebnisse dieses Wochenendes liegen vor, Finanzministertagung, Euro-Gipfel 17 Stunden lang. In fast allen Punkten haben sich die Gläubiger durchgesetzt. Die Abwendung der von Schäuble aufgebauten Drohkulisse Grexit kostete einen hohen Preis. Dabei hat das deutliche Referendum der Griechinnen und Griechen keine Rolle gespielt, Schnee von gestern, wie es Martin Schulz, der EP-Präsident resümierte. Demokratische Entscheide interessieren weder Merkel, Gabriel noch Schulz. Sie haben in ihrer Welt keinen Wert.

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13.07.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Sahra Wagenknecht

Diese "Einigung" zerstört Europa

"Mit Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und Siegmar Gabriel als Berlin-Troika hat Europa keine Zukunft. Erneut sollen Steuermilliarden für die Fortsetzung einer absurden und gescheiterten Politik verschleudert werden. Die neuen 'Hilfspakete' dienen wieder nur der Zahlung alter Schulden mit neuen Schulden und der Stützung der griechischen Banken. Der wirtschaftliche Niedergang und die soziale Misere in Griechenland werden sich unter den Kürzungsprogrammen absehbar weiter verschärfen. Das Ganze ist nichts als ein neuer Akt verantwortungsloser Konkursverschleppung", kommentiert Sahra Wagenknecht das Verhandlungsergebnis der Staats- und Regierungschefs der Eurozone in Brüssel.
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09.07.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Gregor Gysi

Merkel zu Kompromiss verpflichtet

"Die Bundeskanzlerin steht in besonderer Verantwortung, einen Kompromiss mit Griechenland - und damit auch für den Euro, für unsere Bevölkerung und für Europa zu finden", erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zu den neuesten Entwicklungen in der griechischen Schuldenkrise. Mehr
09.07.2015 – IM WORTLAUT – Axel Troost, linksfraktion.de

Wer Wunder erwartet, will keine Einigung

Das Ultimatum läuft. Nur noch bis zum Sonntag geben die Gläubiger Griechenland Zeit für eine Einigung, um die Staatsinsolvenz zu verhindern. An diesem Donnerstag soll Athen eine Reformliste vorlegen. Axel Troost erläutert die bisherigen Reformanstrenungen der Syriza-Regierung und stellt klar: "Im Gegensatz zu den abgewirtschafteten alten Parteien kann Syriza glaubhaft dafür eintreten, den maroden Staatsapparat zu erneuern."

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09.07.2015 – IM WORTLAUT – linksfraktion.de

Griechenland: Depression oder Demokratie?

Die Griechen haben beim Referendum 'Oxi' zu Angst und Depression gesagt. Das passt EU-Kommissionspräsident Juncker, Bundeskanzlerin Merkel und auch den Rivalen um die Vizekanzlerschaft Sigmar Gabriel und Martin Schulz (SPD) nicht. Die Mächtigen in Europa terrorisieren die Bevölkerung weiter mit ihrem Kurs auf einen Trümmer-Euro. Das Rezessionsprogramm der Gläubiger und neue Kredite zur Ablösung alter Schulden müssen beerdigt werden. Griechenland braucht ein öffentliches Investitionsprogramm, Unterstützung beim Aufbau einer funktionierenden Verwaltung und eine Vermögensabgabe für Millionäre nach dem Vorbild des deutschen Lastenausgleichs.

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08.07.2015 – IM WORTLAUT – Klaus Ernst, linksfraktion.de

Lügen über die Verhandlungen gegen Griechenland

Waren die Angebote der Gläubiger an Griechenland wirklich so großzügig, wie sie von Jean-Claude Juncker, Sigmar Gabriel und Martin Schulz dargestellt wurden? Klaus Ernst hat ihre Aussagen geprüft, das Ergebnis ist verheerend. Die Öffentlichkeit wurde gezielt belogen.  

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08.07.2015 – KOLUMNE – Sahra Wagenknecht

Schuldenschnitt statt neuer Kredite

Nach dem Referendum in Griechenland verhandeln Eurogruppe und Griechenland wieder. Und trotz des klaren Nein der griechischen Bevölkerung zur Sparpolitik und seinen verheerenden Folgen, geht es weiter mit harten Bandagen. Mit neuen Ultimaten und Forderungen legten Schäuble und Merkel Feuer an das europäische Haus, schreibt Sahra Wagenknecht. Griechenland brauche endlich einen Schuldenschnitt und ein Aufbauprogramm.

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08.07.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Sahra Wagenknecht

So geht marktkonforme Demokratie

"So also geht marktkonforme Demokratie à la Angela Merkel und Wolfgang Schäuble: Auf das Referendum wird mit einem neuen Ultimatum und neuer Erpressung geantwortet. Die Drohung lautet jetzt, dass ohne griechische Unterschrift unter ein neues Kürzungsprogramm bis Sonntag den griechischen Banken die Versorgung mit Euro-Banknoten verweigert wird", kommentiert Sahra Wagenknecht das Ergebnis des gestrigen Treffens der Staats- und Regierungschefs der Eurozone in Brüssel.
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06.07.2015 – IM WORTLAUT – Klaus Ernst, linksfraktion.de

Oxi!

Eine klare Mehrheit sagte Nein - Oxi! Beim Referendum in Griechenland am Sonntag haben sich gut 60 Prozent gegen die Sparpolitik und die Diktate der Troika entschieden. Dieses Nei weist weit über Griechenland hinaus. Es sei ein gutes Signal, sagt Klaus Ernst. "Das Nein der Griechen zu Merkel und Co. ist ein Ja für Europa!" 

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30.06.2015 – IM WORTLAUT – Michael Schlecht, linksfraktion.de

Die Bevölkerung fragen? Undenkbar!

Michael Schlecht über das Referendum in Griechenland und die absurde Haltung der vermeintlichen Euro-Retter

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30.06.2015 – IM WORTLAUT – Christine Buchholz, linksfraktion.de

»Wir alle sagen NEIN zu Kürzungspolitik«

Christine Buchholz protestierte am Montag gemeinsam mit Yannis Stathas (Syriza) und vielen anderen vor dem Reichstag für ein anderes Europa.

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30.06.2015 – INTERVIEW DER WOCHE – Sahra Wagenknecht, Dietmar Bartsch

Merkel und Troika fürchten Demokratie

Die Verhandlungen zwischen Griechenland und der Eurogruppe sind vorerst gescheitert. Am Sonntag lässt der griechische Premier Tsipras die Bevölkerung über das Angebot der Gläubiger abstimmen. Im Interview der Woche analysieren Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch die jüngsten Ereignisse. "Es ging den Gläubigern nie um sinnvolle Reformen für das Land", sagt Sahra Wagenknecht. Und Dietmar Bartsch stellt fest: "Wenn die Macht vom Volke ausgehen soll, ist Schluss mit lustig bei Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Kommission."

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27.06.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Katja Kipping, Gregor Gysi

Merkel muss eingreifen

Nach der Ankündigung von Jeroen Dijsselbloem, dem Vorsitzenden der Eurogruppe, dass die Euro-
Finanzminister eine Verlängerung der so genannten Hilfsprogramms für Griechenland ablehnen,
erklären sich die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Katja Kipping und Bernd Riexinger sowie der
Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag, Gregor Gysi.
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25.06.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Sahra Wagenknecht

Merkel zerstört Europa

"Die Bundeskanzlerin gräbt weiter am dreistelligen Milliardengrab für die europäischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Die heimliche Troika-Zentrale in Berlin fordert nach wie vor die bedingungslose Kapitulation der griechischen Regierung und ist so für die anhaltend ergebnislosen Gespräche verantwortlich", kommentiert Sahra Wagenknecht die Verhandlungen in Brüssel.
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24.06.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Sahra Wagenknecht

EU sollte den Internationalen Währungsfonds in die Wüste schicken

"Die EU-Staaten sollten den Internationalen Währungsfonds in die Wüste schicken, bevor er Teile Europas in eine Wüste verwandelt. Es war ein großer Fehler von Kanzlerin Merkel, den US-hörigen IWF in das europäische Krisenmanagement einzubinden. Das ganze technokratische Troika-Gemerkel muss endlich aufhören, denn es ist mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar und hat in Griechenland eine humanitäre Katastrophe verursacht", kommentiert Sahra Wagenknecht Medienberichte über den Streit unter den Gläubigern Griechenlands. Mehr
23.06.2015 – INTERVIEW DER WOCHE – Fraktion DIE LINKE

»Griechenland braucht ein Investitionsprogramm«

Ein Euro-Krisengipfel jagt den nächsten. Am Mittwoch treffen sich erneut die Euro-Finanzminister, am Donnerstag könnte beim Treffen der Staats- und Regierungschefs die Entscheidung in der griechischen Schuldenkrise fallen. Im Interview der Woche spricht Gabi Zimmer über die Chancen auf eine Einigung und die Notwendigkeit, die griechische Wirtschaft wiederaufzubauen: "Eine gegenseitige Einigung wäre ein Eingeständnis, dass man mit einseitiger Sparpolitik nicht aus der Krise kommt", so Zimmer. 

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19.06.2015 – IM WORTLAUT – Sahra Wagenknecht, linksfraktion.de

»Das ist ein Wirtschaftskrieg«

Sahra Wagenknecht berichtet von dem Treffen mit der SYRIZA-Abgeordneten Theano Fotiou, die am Donnerstag die Linksfraktion im Bundestag besucht hat und katastrophale Zustände in Griechenland schilderte.
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18.06.2015 – REDE IM BUNDESTAG – Gregor Gysi

Wir brauchen für Griechenland endlich Aufbaupolitik

Angesichts unseres Geschichte sind wir verpflichtet, Flüchtlinge anständig zu behandeln, sagte Gregor Gysi in seiner Erwiderung auf die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin. Es müsse endlich über Fluchtursachen gesprochen werden. In der Ukraine-Krise forderte Gysi ein Ende der Einseitigkeit. Die Kanzlerin müsse beide Seiten verstehen, die ukrainische, aber eben auch die russische. Vor den Folgen eines Grexits warnte Gysi eindringlich. Dieser gefährde den Euro insgesamt und damit die europäische Integration. Die Kanzlerin müsse endlich den Mut aufbringen und eine Lösung mit der griechischen Regierung suchen.

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17.06.2015 – ENTSCHLIEßUNGSANTRAG – Drucksache Nr. 18/5229

Entschließungsantrag zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch die Bundeskanzlerin zum Europäischen Rat am 25./26. Juni in Brüssel

Die Austeritätspolitik hat die Krise in Griechenland ökonomisch und sozial massiv verschärft und zum drastischen Anstieg der griechischen Staatsverschuldung geführt, für die die Steuerzahler in den Euroländern gerade stehen sollen. Eine Staatspleite muss abgewendet, die Politik des Kaputtsparens und der Bankerettung muss (auch EU-weit) gestoppt werden. Griechenland braucht eine nachhaltige, über Vermögensabgaben und Millionärssteuern finanzierte Wachstumsperspektive und eine Entschuldung. 

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17.06.2015 – IM WORTLAUT – linksfraktion.de

»Alle Rüstungsprogramme eingefroren«

Kommentar des stellvertretenden Verteidigungsministers, Kostas Isychos, zu den Militärausgaben Griechenlands und diesbezüglichen Äußerungen aus den Reihen von SPD und Grünen

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15.06.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Sahra Wagenknecht

Führende Sozialdemokraten verzocken die Zukunft Europas

"Mit ihrer Nibelungentreue zur Kanzlerin und zur Troika verzockt die SPD nicht nur die Zukunft Europas, sondern auch zig Milliarden an deutschen Steuergeldern. Einflussreiche Politiker wie Sigmar Gabriel und Martin Schulz hätten jetzt die Aufgabe, Merkel und die Gläubigertroika von ihren Forderungen nach weiterem Sozialkahlschlag in Griechenland abzubringen. Stattdessen heizen sie die Stimmungsmache gegen die griechische Regierung an und wollen von ihr weitere Rentenkürzungen und Mehrwertsteuererhöhungen erpressen. Es ist eine Schande für die Sozialdemokratie, dass ihre führenden Vertreter moderate Forderungen nach der Wiederherstellung gewerkschaftlicher Grundrechte und nach einem Sozialprogramm für die Ärmsten der Gesellschaft als 'überzogene Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung' attackieren", kommentiert Sahra Wagenknecht entsprechende Äußerungen von Wirtschaftsminister Gabriel.
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12.06.2015 – PRESSEMITTEILUNG – Gregor Gysi

Bundesregierung muss Grexit verhindern

Die Bundesregierung muss von ihrer kompromisslosen hartherzigen Haltung abrücken und alles tun, um ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone zu verhindern. Der Ball liegt nicht in Griechenland, sondern bei Angela Merkel, die die verheerenden Konsequenzen eines Grexit gegenüber dem deutschen und dem griechischen Volk zu verantworten hätte. Ein Grexit wäre die teuerste Lösung mit brutalen sozialen Verwerfungen in Griechenland und unvorhersehbaren Folgen für den Euro, die Wirtschaft und uns. Griechenland braucht Luft zum Atmen, Aufbauhilfe, Unterstützung beim Aufbau eines funktionierenden Steuersystems, Steuergerechtigkeit und kein weiteres Kürzungsdiktat. Mehr
12.06.2015 – NACHRICHT – Fraktion DIE LINKE

Griechenland: Schuldenschnitt statt Rentenkürzung

"Auch das letzte Treffen von Alexis Tsipras, Angela Merkel und François Hollande blieb ohne Ergebnisse. Denn nur Griechenland verhandelt ernsthaft. Die Institutionen und die Eurogruppe beharren auf Austerität durch Rentenkürzungen und Mehrwertsteuererhöhungen. Dabei ficht die Eurogruppe nicht an, dass nach dem portugiesischen Verfassungsgericht nun auch das griechische Gericht die durch Memoranden erzwungenen Rentenkürzungen für rechtswidrig erklärt hat ", kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE) das Treffen von Ministerpräsident Alexis Tsipras mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident François Hollande am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels und die Entscheidung des griechischen Obersten Gerichts, dass Rentenkürzungen von 2012 verfassungswidrig waren.

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05.06.2015 – IM WORTLAUT – Sahra Wagenknecht, Deutschlandfunk

Wagenknecht: Reiche zur Kasse bitten

Griechenland bündelt die im Juni fälligen Raten an die Gläubiger und zahlt erst sie Ende Juni zurück. Damit werde Zeit gekauft, aber eine Lösung sei das nicht, sagte Sahra Wagenknecht im DLF-Interview. Sie machte deutlich, dass Griechenland einen erheblichen Teil seiner Schulden nie zurückzahlen könne. Das dürfe niemanden überraschen. Die Schulden seien durch Kürzungsdiktate der Troika weiter gestiegen. Wegen dieser Politik müssten deutsche Steuerzahler irgendwann sehr, sehr großen Verlusten ins Auge sehen.

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01.06.2015 – IM WORTLAUT – Axel Troost, linksfraktion.de

Enge Spielräume nutzen oder Konfrontation?

Die Zeit drängt, eine griechische Staatspleite droht: Troika und Bundesregierung wollen Griechenland unter allen Umständen in die verheerende Kürzungspolitik zwingen. Parla-mentarierInnen aus verschiedenen Ländern hingegen rufen zur Solidarität mit der griechischen Syriza-Regierung auf. Die setzt weiter auf Verhandlungen mit den Kreditgebern. Axel Troost benennt Gefahren, die der Kampf gegen die Hegemonie des Neoliberalismus mit sich bringt, aber eine vernünftige Alternative gebe es nicht.

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08.05.2015 – IM WORTLAUT – Michael Schlecht, linksfraktion.de

Klartext zu Griechenland

Ganz offensichtlich wird am Beispiel Griechenland ein Exempel statuiert, schreibt Michael Schlecht über das Verhandlungspatt zwischen der Eurogruppe und der Syriza-geführten griechischen Regierung. Mit dem Austritt aus der Eurozone werde den Griechen gedroht und dringende Hilfe verweigert, damit die Troika-Regeln von Sparsamkeit und Wettbewerbsfähigkeit durch Lohnsenkung durchgesetzt werden. Die Mehrheit der Bevölkerung hat davon nichts.

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21.04.2015 – IM WORTLAUT – Andrej Hunko, Alexander Ulrich, linksfraktion.de

Troika macht arm!

Die Troika-Politik hat in Griechenland zu massenhafter Verarmung geführt, insbesondere bei Kinder. Das zeigen Andrej Hunko und Alexander Ulrich im letzten Teil der Factsheets zur EU-Krisenpolitik.

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13.04.2015 – IM WORTLAUT – Andrej Hunko, Alexander Ulrich, linksfraktion.de

Troika macht krank

Sinkende Ausgaben für Gesundheit, viele Neuerkrankungen, mehr Suizide: Alexander Ulrich und Andrej Hunko schildern in Zahlen und Fakten die verheerenden Folgen der Troika-Politik in Griechenland. 

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03.04.2015 – IM WORTLAUT – Andrej Hunko, linksfraktion.de

Troika verschärft die Krise, anstatt sie zu lösen

Die angebliche Rettung Griechenlands durch die Spardiktate der Troika endete in einem Fiasko. Wie gravierend die Folgen sind, zeigen Andrej Hunko und Alexander Ulrich im zweiten von vier Factsheets.

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27.03.2015 – IM WORTLAUT – Andrej Hunko, Alexander Ulrich, linksfraktion.de

Troika verteilt um – von unten nach oben!

Kürzen, sparen, den Haushalt sanieren: Das ist das Mantra der Troika-Programme. Meist bleibt es ein leeres Versprechen, die Schulden wachsen weiter. Alexander Ulrich und Andrej Hunko zeigen die andere Seite der Medaille. Anhand einer Serie von vier Factsheets zu Griechenland erklären sie, was die Troika-Politik im Ergebnis bringt: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

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Dietmar Bartsch
17.07.2015 – Video – Dietmar Bartsch

Europäische Solidarität statt Erpressung

Finanzminister Schäuble zieht keine Konsequenzen aus den verheerenden Folgen der ersten beiden Programme. Die Bundesregierung muss sofort und wirkungsvoll Hilfe zur Bekämpfung der humanitären Katasrtrophe in Griechenland leisten.

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Sahra Wagenknecht
17.07.2015 – Video – Sahra Wagenknecht

Wie Sie mit dem Steuergeld umgehen, ist verantwortungslos

Niemand bestreite, dass Griechenland Reformen brauche, sagte Sahra Wagenknecht zum Auftakt ihrer Rede im Bundestag in der Debatte um weitere Kredite für Athen. Was jedoch die Regierung unter dem schönen Namen Reformen verteidige, habe mit sinnvollen Maßnahmen nichts zu tun. Das Reformpaket, das Griechenland jetzt diktiert worden sei, „ist doch exakt die Fortsetzung der rabiaten Kürzungspolitik der letzten fünf Jahre, die schon ein Viertel der griechischen Wirtschaftsleistung zerstört hat“, so Sahra Wagenknecht. 

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Gregor Gysi
17.07.2015 – Video – Gregor Gysi

»Herr Schäuble, Sie sind dabei, die europäische Idee zu zerstören«

In der Debatte um weitere Hilfen für Griechenland hat Gregor Gysi am Freitag Bundeskanzlerin Schwäche vorgeworfen. „In den letzten Wochen waren nicht Sie, Frau Merkel, die Bundeskanzlerin, unser Bundeskanzler, wenn auch nicht gewählt, hieß Wolfgang Schäuble.“ Der habe durch die Erpressung der griechischen Regierung dem Ansehen Deutschlands schwer geschadet und in Griechenland die faktische Abschaffung der parlamentarischen Demokratie organisiert. 
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Gregor Gysi
16.07.2015 – Video – Gregor Gysi

»Wir brauchen ein europäisches Deutschland, kein deutsches Europa«

„Ich glaube, dass morgen eine wichtige Debatte im Bundestag stattfindet“, sagte Gregor Gysi am Donnerstag im Pressestatement vor der Fraktionssitzung. Dabei gehe es gar nicht nur um Griechenland, sondern um Europa und „unser Land“. Finanzminister Schäuble attackierte er scharf. Was Schäuble bei den Verhandlungen mit Griechenland betrieben habe, sei anti-sozial, anti-demokratisch und anti-europäisch. Dem Ansehen Deutschlands in Europa und der Welt sei dadurch schwer geschadet worden.

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Titel Reisebericht Christine Buchholz in Griechenland
22.06.2015 – SONSTIGE PUBLIKATION

Griechenland: Es geht um Würde – gestern, heute und morgen

»Aus Anlass der Gedenkfeierlichkeiten zum 71. Jahrestag des SS-Massakers in dem griechischen Dorf Distomo reiste ich vom 9. bis 11. Juni 2015 nach Athen und Distomo. Am 10. Juni nahm ich für die Fraktion DIE LINKE am Gedenken an die Toten teil. In Athen informierte ich mich über die politische und wirtschaftliche Situation in Griechenland, die Auswirkungen der Krise und der Kürzungsdiktate und die aktuellen Verhandlungen mit der EU und dem IWF. Ich traf mich mit der griechischen Hafenarbeitergewerkschaft, mit dem diplomatischen Berater von Alexis Tsipras, Evangelos Kalpadakis, dem Syriza-Abgeordneten Costas Lapavitsas und einem Gewerkschafter eines Athener Krankenhauses. Über den Prozess gegen die Anführer der Nazi-Partei »Goldene Morgenröte« sprach ich mit einem vorgeschlagenen Zeugen des Prozesses.« Ein Reisebericht von Christine Buchholz.

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