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Nicole Gohlke

Hochschulpolitische Sprecherin
Geboren am 15.11.1975, Beruf: Kommunikationswissenschaftlerin
Landesliste Bayern

Reden

12.06.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

BAföG endlich reformieren, Hochschulen öffnen!

Der letzte Bildungsbericht weist erschreckende Zahlen auf: Im Jahr 2009 haben 77% der Kinder von Akademikerinnen und Akademikern ein Studium aufgenommen. Nur 13% der Kinder von Eltern ohne akademischen Hintergrund fingen im selben Jahr ein Studium an. DIE LINKE. fordert die Erhöhung und Ausweitung des BAföG um diese soziale Selektion zu bekämpfen. Wir fordern eine Erhöhung der BAföG-Sätze um mindestens 10% sowie auch eine Gewährung des BAföG als Vollzuschuss.

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16.05.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Wir brauchen eine grundlegende Reform des Bologna Prozesses!

Der Bologna Prozess hat in seiner Geschichte große Konflikte hervorgerufen. Es gab immer wieder Protest von Lehrenden und Studierenden. Die Bundesregierung stellte immer wieder auf Ignoranz und ließ die Dinge im Sande verlaufen. Dabei ist die drängende Frage nach der sozialen Lage der Studierenden auch im Jahre 14 von Bologna weiterhin unbeantwortet. Noch immer ist in der Bundesrepublik die Chance von Kindern aus akademischen Elternhäusern ein Studium aufzunehmen sechsmal höher, als bei Kindern aus sogenannten bildungsfernen Schichten. Dem muss endlich Abhilfe geschaffen werden.

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18.04.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Studentischer Wohnraum jetzt!

In München stehen über 750 Studierende Schlange, als das Studentenwerk im Herbst gerade mal 150 Wohnheimplätze verlost. Studierende werden in Turnhallen oder in Containern untergebracht, Tausende nehmen in Kauf, jeden Tag mehrere Stunden zu ihren Unis zu pendeln. Während die Lage immer prekärer wird, bleibt die Regierung untätig. Die Schaffung von studentischem Wohnraum muss endlich wieder Thema werden!

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17.04.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Aufstockung des Hochschulpakts - Längst überfällig und doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein

Jahr für Jahr kommen mehr StudienanfängerInnen an die Hochschulen und finden dort immer schlechtere Studienbedingungen vor. Jahr für Jahr haben Studierende und Lehrende – teilweise mit heftigen Protesten und Streiks – die Bundesregierung auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Die Koalition hat Jahr für Jahr an den realen Bedarfen vorbeigeplant und ist somit dafür verantwortlich, dass sich die Situation an den Hochschulen immer mehr zuspitzte.

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22.03.2013 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Keine Rüstungsforschung an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen!

In den letzten Jahren ist an den Hochschulen eine Zivilklausel - Bewegung entstanden. DIE LINKE. unterstützt ihre Anliegen und fordert im vorliegenden Antrag, dass die Bundesregierung Maßnahmen gegen das Forschen für den Krieg zu ergreifen. Nach der Debatte im Ausschuss ist zu erahnen, dass sich SPD und Grüne gegen den Antrag zur ausschließlich zivilen und friedlichen Lehre und Forschung an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aussprechen werden.

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13.12.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Studiengebühren bundesweit abschaffen – Gegen soziale Selektion in der Hochschulbildung

Tausende von jungen Menschen werden jährlich vom Studium abgehalten. Schuld daran ist nicht nur der Mangel an Studienplätzen. Gerade bei Jugendlichen aus nicht-akademischen Elternhäusern ist es oft die finanzielle Abschreckung, die die Kosten eines Studiums mit sich bringt.

Bundesweite Bildungsproteste haben in den letzten Jahren das Thema „Gebührenfreie Bildung" auf die politische Agenda gebracht und Druck auf die Politik aufgebaut, so dass in Bayern sogar die CSU inzwischen für die Abschaffung der Studiengebühren ist. Das Thema kann auch in Niedersachsen bei den kommenden Landtagswahlen wahlkampfentscheidend sein.

Bei der LINKEN ist die Haltung zu Studiengebühren eine prinzipielle und nicht eine, die je nach Kassenlage oder Wahltaktik neu entschieden wird. DIE LINKE ist grundsätzlich gegen Studiengebühren, die die Hochschulzulassung einschränken und als soziales Selektionssystem wirken.

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22.11.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Der Bildungsetat der Bundesregierung manifestiert soziale Selektivität, anstatt sie zu bekämpfen

Der Bildungshaushalt 2013 wird den gesellschaftlichen Herausforderungen in keinster Weise gerecht. Immer noch bestimmt die soziale Herkunft den Bildungserfolg in der Bundesrepublik. Die Chance von Kindern aus akademischen Elternhäusern ein Studium aufzunehmen, ist sechsmal höher als bei Kindern aus sogenannten bildungsfernen Schichten. 2,2 Millionen Menschen im Alter von 20-34 haben keinen Berufsabschluss. Aber anstatt den Bildungsetat aufzustocken, rühmt sich die Bundesregierung damit, dass er nicht noch geringer wird. Der Bildungsetat macht wieder einmal deutlich, dass wir endlich eine Umverteilung von oben nach unten brauchen, um auch mehr Geld in Bildung investieren zu können.

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25.10.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Hochschulzugang bundesgesetzlich regeln - Recht auf Master sichern!

Im Jahr 2011 fehlten über 100.000 Studienplätze. Auch in den kommenden Jahren werden immer mehr junge Menschen ein Studium aufnehmen wollen - ein Teil von ihnen wird ohne Studienplatz dastehen, wenn es nach den Plänen von schwarz-gelb geht. Während tausende von jungen Menschen der Zugang zu einem Bachelor- /Masterstudium verwehrt wird hält die Bundesregierung an ihrem völlig unzureichenden Hochschulpakt fest. Die Fraktion DIE LINKE fordert in ihrem Bundeshochschulzulassungsgesetz, dass jeder Studienberechtigte auch das tatsächliche Recht auf einen Studienplatz erhält und den freien Zugang zum Master für alle Bachelor-AbsolventInnen.

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18.10.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Kooperation endlich ermöglichen statt Wettbewerbsföderalismus fördern!

LehrerInnenmangel, fehlende Studienplätze, zu wenig Wohnheimplätze, Unterrichtsausfall, viel zu große Klassen. Während an Schulen und Hochschulen die Unterfinanzierung immer mehr zu Tage tritt, möchte die Bundesregierung das Kooperationsverbot in der Bildung nur an "Einrichtungen und Vorhaben an einigen Hochschulen von überregionaler Bedeutung“ aufheben und explizit nicht die Bildung in der Breite fördern.
Die LINKE fordert weiterhin die sofortige Abschaffung des Kooperationsverbotes, die Verankerung einer Gemeinschaftsaufgabe Bildung, eine gemeinsame Bildungsplanung von Bund und Ländern und eine kontinuierliche, institutionelle Mitfinanzierung der Hochschulen durch den Bund in der Fläche!

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27.09.2012 – REDE IM BUNDESTAG – Nicole Gohlke

Keine Rüstungsforschung an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen!

Vom 24.- 29. September findet die bundesweite Aktionswoche gegen die Aktivitäten von Bundeswehr an Schulen und Hochschulen statt. Die Initiatoren fordern: "Die Kündigung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr sowie die flächendeckende Einführung und Einhaltung von Zivilklauseln, um eine Lehre und Forschung an Hochschulen zu garantieren, die ausschließlich zivilen Zwecken dient.“ Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag kann sich dieser Forderung nur anschließen. Wir haben einen Antrag formuliert, der die Bundesregierung auffordert endlich aktiv zu werden, um Rüstungsforschung an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen unmöglich zu machen.

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